Lebensberichte

Sascha  

Sascha

Sascha lebte den Großteil seines Lebens für all das, was die gottlose Welt als "erstrebenswert" anpreist. Partys, Spaß, Geld, Frauen, Erfolg. Aufgewachsen in einem nicht-christlichen Elternhaus lebte er ein selbstzentriertes Leben, in dem die Befriedigung eigener Wünsche und Lüste an Nummer 1 stand. Als Teenager begann er viel Wert auf das äußerliche zu legen und fokussierte sich auf Partys, Frauen und der Selbstdarstellung.

"Ich stand stundenlang vor dem Spiegel und war immer auf der Suche nach Anerkennung. Damals mochten mich immer viele Leute, ich war beliebt und fand mit meiner humorvollen und oft spontan/verrückten Art schnell Anklang, egal wo ich hinging. Aber dies war letztendlich wie ein Haschen nach Wind, denn all die Beliebtheit, all der Spaß und die Lustbefriedigung konnten die allgegenwärtige Unzufriedenheit in meinem Herzen nicht sättigen. Sünde kann dir niemals das geben, was es verspricht! Am Ende wird die Lust zur Last, der Kick zur Sucht und das süße Versprechen nach Nervenkitzel ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt ohne Gott."

Mit ca. 18 fing er an zum ersten Mal ernsthaft über das "Was kommt danach?" nachzudenken. Orientierungslos fing er an den Koran zu lesen und sich mit okkulter Literatur und Meditation zu beschäftigen. Doch auch eine Bibel fand durch Gottes Gnade den Weg zwischen seine Hände, was jedoch von seinen damaligen Freundinnen immer mit einem "Was willst DU denn mit einer Bibel? Pack weg den Unsinn!" kommentiert wurde. Trotz einem Leben in Sünden spürte er den Sog des Vaters, der Sascha immer mehr in seinem Herzen überführte, auf einem Weg in die Hölle zu sein, und daß nur durch JESUS Vergebung und Frieden mit dem Vater möglich sei. Als Konsequenz dieser Wahrheit zerriss er den Koran und verbannte jegliche okkulte Literatur, die er bei sich hatte und fing an, nur noch Gottes Wort als Kompass der Wahrheit zu nehmen. (Psalm 119,105)

Er bekehrte sich schließlich und fand neues Leben in Jesus Christus, der ihn auf wundersame Weise veränderte und von vielen alten Lasten und Sünden befreite! Doch falsche Freunde und inkonsequente Nachfolge ließen ihn in den darauf folgenden Jahren schwer abstürzen, so das er tief zurückfiel in ein Leben von Unzucht, Trunkenheit und sogar dem Wunsch, Schauspieler zu werden und ein Leben in "Saus und Braus" zu führen.

Trotz dieses Rückfalls spielte er weiterhin brav den Christen und ging oft jede Woche in die Kirche, als wäre alles in bester Ordnung.

"Ich hatte meine eigene Cocktail-Bar zu Hause und mixte für mich und meine Freunde und Freundinnen regelmäßig die Drinks. Erst ein paar Mal in der Woche, ... später dann mehr und mehr und irgendwann täglich. Ich wurde mein bester Stammgast und lebte nur noch für den Kick, für Frauen, Lust und einer Illusion, dass alles „halb-so-schlimm“ sei, egal wie ich momentan lebte. Ich konnte diesen Zustand schwer nüchtern ertragen, mein Gewissen nagte an mir und ich wusste, dass ich echte Probleme hatte. Mein Leben wurde ein einziger Scherbenhaufen, auch wenn ich es mir nicht wirklich eingestehen wollte und nach außen hin weiterhin den Lebemann und Sunnyboy gab. Doch in mir war es dunkel wie die Nacht und ich hatte, wie die Bibel sagt, keinen echten Frieden. Denn diesen Frieden bekommst du NUR mit und durch JESUS allein! Und als ich erkannte dass sich echte Liebe in Heiligkeit und gottgefälligem Leben ausdrückt, stach der Dolch der Überführung tief, .... ich war wohl doch nicht so "liebevoll" gemäß Gottes Standards, wie ich es mir einreden wollte.

Es war zu dieser dunkelsten Zeit, als Gott ihn noch Mal wachrüttelte und durch Sein Wort als auch durch mehrere Träume deutlich warnte, dass er Busse tun muss oder auf immer verloren sei!

"Eines Tages saß ich bei mir auf dem Bett und plötzliche blitzte vor meinem inneren Auge eine Stelle aus der Offenbarung auf. Ich sah nur das Kapitel und den Vers. Das verwunderte mich...ich hatte bis dahin kaum die Offenbarung gelesen. Ich schlug nach und das Wort sprach zu mir, deutlich und klar: "TUE BUSSE!" Danach konnte ich all meine herangezogenen und krampfhaften Ausreden in die Tonne treten. Egal wie oft manche Freunde aus der Gemeinde mir zusicherten, dass ich noch zu Gott gehöre und Teil der Familie war, ... Gottes Wort gab mir ein objektives Warnzeichen fernab jeglicher Menschen gemachter Theologie, ein Warnzeichen so groß wie Texas, dass ich nicht ignorieren konnte. Ich erkannte: Jetzt oder nie. Ich musste mich entscheiden, wem ich ultimativ dienen will. Jesus oder mir selber und daher dem Teufel. (Matthäus 12,30)"

Auf Knien und unter ernstlichen Tränen bat Sascha dem Herrn um Vergebung und machte in jener Nacht Frieden mit Gott und erfuhr Vergebung für Seine Schuld. Er wurde radikal freigesetzt von Gebundenheiten und machte unter anderem ein Versprechen: "Ich werde nie wieder einen Tropfen Alkohol trinken!" Als Konsequenz dieser Nacht lebte er ein nun von Grund auf verändertes Leben und entschloss sich sein Leben jetzt komplett dem Herrn zu widmen und nicht mehr seinen eigenen selbstsüchtigen Vorstellungen und Wünschen. Er fing an zu evangelisieren, das erste Mal im Jahre 2009. Später wanderte er in die USA aus, wurde ein Straßenevangelist und hat auch einen christlichen Dienst, der Dinge beinhaltet wie Gefängnisdienst, Evangelisation, christliche Seelsorge und theologische/praktische Schulungen von hungrigen Menschen, die mehr von Gottes Wort wissen möchten.

"Ich habe die Klarheit des Evangeliums erfahren und möchte diese freimachende Kraft durch JESUS CHRISTUS mit so vielen Menschen wie möglich teilen. Gott will, dass ALLE errettet werden, und dazu will er Arbeiter zurüsten und aussenden. Ich möchte Vollzeit für den Herrn tätig sein und wer meinen Dienst unterstützen möchte kann das gerne tun, damit ich so oft wie möglich rausgehen kann und das Evangelium in den Straßen dieser Welt gehört werden kann!

Gottes Segen,
Sascha


Quelle: Mit freundlicher Genehmigung des Autors selbst
« .... sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße. »

Jesus Christus in Lukas 5

Zitat - Dietrich Bonhoeffer

Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen.

Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen.

Zitat - Corrie ten Boom

Baue keine Treppe von guten Werken,
um den Himmel zu erreichen.

Der Himmel ist weit weg von guten Leuten und nur einen Schritt weg von einem Sünder

Zitat - Matthias Claudius

Es ist nichts groß, was nicht gut ist;
und ist nichts wahr, was nicht bestehet.

 
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