Charlotte Elliott (1789-1871)
Ein guter Rat
Vor Jahren war in London eine
Gesellschaft von prominenten Persönlichkeiten versammelt. Zu den
eingeladenen Gästen gehörte auch der damals berühmte Prediger César
Malan. Eine junge Solistin erfreute die Gesellschaft mit herrlichem
Gesang und musikalischen Darbietungen. Höflich und taktvoll ging der
Prediger nach beendetem Vortrag zu ihr hin und sagte offen: „Während
ich heute Ihrem Gesang zuhörte, dachte ich, wie schön es doch wäre,
wenn Sie Ihr Talent in den Dienst des Herrn Jesus Christus stellten.
Wissen Sie, in Gottes
Augen sind Sie ein sündiger Mensch. Zwischen
Ihnen und einer der tief gesunkenen Frauen ist vor Ihm kein
Unterschied. Aber das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, kann Sie
von allen Sünden reinigen.“
Die Sängerin war erregt und gab ihm eine scharfe Antwort. Doch fuhr er fort: „Meine Dame, es ist nicht meine Absicht Sie zu beleidigen, aber es ist mein Gebet, dass der Geist Gottes Sie überzeugen möge. Sie müssen zu IHM kommen, so, wie Sie sind.“
Die Gäste gingen nach Hause. Aber die Sängerin konnte nicht einschlafen. Immer sah sie den ernsten Prediger vor sich. Seine Worte klangen in ihrem Herzen nach.
Morgens zwei Uhr suchte sie Papier und Bleistift. Während ihr die Tränen über die Wangen rannen schrieb sie, Charlotte Elliott, die bekannten Verse nieder:
Grad wie ich bin, nimmst
Du mich
an,
Die
Sündenschuld ist
abgetan,
Weil ich auf Dein Wort
trauen kann.
O Gottes Lamm,
ich komm,ich komm!
So wie ich bin, so muss
es sein,
Nicht
meine Kraft, nur Du
allein!
Dein Blut wäscht mich von
Flecken rein:
O Gottes Lamm, ich komm,
ich komm!
VdHS 35713 Eschenburg
Zitat - Dietrich Bonhoeffer
Dankbarkeit ist demütig genug, sich etwas schenken zu lassen.Der Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen.
Zitat - Corrie ten Boom
Baue keine Treppe von guten Werken,um den Himmel zu erreichen.
Der Himmel ist weit weg von guten Leuten und nur einen Schritt weg von einem Sünder
Zitat - Matthias Claudius
Es ist nichts groß, was nicht gut ist;und ist nichts wahr, was nicht bestehet.